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Mein Kraxenkind- unterwegs mit der Osprey Poco Plus Kindertrage

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Ich merke ihre kleinen Hände in meinen Haaren, ein kurzes Ziepen, ein leises Brummeln, dann schläft sie wieder ein. Unsere Räubertochter entspannt sich wunderbar in der Osprey Poco Plus, wenn wir wandern gehen und schläft dort regelmäßig ein – ein größeres Lob kann es fast nicht geben, oder? 

Die Kindertrage Poco Plus von Osprey 

Meistens trägt Nico unsere Kleine, wenn wir wandern, aber ab und an schnappe auch ich mir die Kraxe und stiefel los. Durch das zusätzliche Gewicht auf dem Rücken hat es was von Zirkeltraining und hat mich hier im Hügeligen gut auf unseren Bergurlaub vorbereitet, da brauche ich echt kein Fitnessstudio. 

Mein erster Eindruck – es wurde an alles gedacht

Mit ihren 3,6kg ist die Kraxe Poco Plus im normalen Mittel aller Kraxen. Wenn ich sonst sehr aufs Gewicht achte, ist mir bei diesem Tragegestell vor allem die Sicherheit und der Komfort für unsere Kleine wichtig. Dass die Trage TÜV GS geprüft ist, passt mir daher besonders gut.

Osprey hat im Lieferumfang außerdem direkt einen Regenschutz in grün dabei sowie einen kleinen Taschenspiegel, damit man den Rückenzwerg beobachten kann, wenn man allein unterwegs ist. 

Das Sonnendach mit UV Schutzfaktor 50+ ist integriert und kann bei Bedarf rausgezogen werden. Das empfinde ich als großen Vorteil gegenüber anderen Herstellern, bei denen das Sonnendach einfach irgendwo untergebracht werden muss, wenn man es nicht benötigt. Durch das Mesh an beiden Seiten bietet es einen wirklichen guten Schutz auch bei seitlicher Sonneneinstrahlung und dient zugleich perfekt als Kopfstütze, wenn die Kleine einschläft.

A propos: die Kopfablage, also das richtige Kissen, kann natürlich abgenommen und gewaschen werden. Bei uns wurde bereits allerhand Keksmatsche mit Hingabe eingearbeitet.

Gut durchdacht finde ich auch das Gurtsystem für die Zwerge: sowohl Sitz als auch Gurte und Beinschlaufen können stufenlos eingestellt werden, sodass die Kraxe für alle Kinder zwischen 6 und 16kg eingestellt werden kann. Sie wächst also einfach mit. Ich würde also so eine Kindertrage recht früh besorgen, damit sich die Anschaffung lohnt und sie oft genutzt wird.

Mütze über die Augen und gute Nacht :)

Das Packfach bei der Poco Plus umfasst 26l und war deswegen auch ausschlaggebend für mich. Wenn man Wickelunterlage, Wechselklamotten & Co dabei hat, ist jeder Platz willkommen.

Für die Trägerin oder den Träger ist im Rücken der Kraxe Platz für eine Trinkblase. Top, wie ich finde, damit man nicht anhalten muss, sollte der Nachwuchs gerade schlafen. 

Osprey wirbt damit, dass die Kraxe mit dem Airspeed Rückensystem für jeden Rücken geeignet ist. Und zumindest für unsere beiden kann ich das voll bestätigen. Nico mit seinen 1,80m und ich mit meinen 1,65m können uns die Poco Plus komfortabel einstellen ohne viel Schnickschnack. Das Rückensystem ist eindeutig und intuitiv zu bedienen.

Die Unterschiede zwischen der Poco und der Poco Plus von Osprey 

Mich hat es zunächst verwirrt, dass es zwei Modelle gibt, die nicht auf den allerersten Blick erkennen lassen, worin der Unterschied besteht. Vor allem ist es einfach das Volumen des Packfachs. Bei der Poco Plus sind es 26l, bei der Poco sind es 20l. Man erkennt es, wenn man drauf achtet, leicht daran, dass der ausklappbare Bügel – der Kickstand Ständer-, um die Kraxe bequem abstellen zu können, einmal Teil des Packfachs ist und bei der Poco für sich steht. Für mich war wichtig, so viel Spielraum wir möglich zu haben, sodass ich die 6 Liter zusätzlich optimal finde. Selten nutzen wir das volle Volumen, da Nico mit der Kleinen 10kg-Maus eh schon genug zu tragen hat. Aber sollte einmal mehr dabei sein, haben wir die Option noch offen.

Zusätzlich gibt es bei der Poco Plus eben den kleinen leichten Spiegel, damit man weiß, wie es um den Zwerg in der Kraxe bestellt ist. Ein nettes Gimmick, das aber noch besser wäre, wenn der Spiegel an einer für die Skikarte üblichen Jojo-Schnur befestigt wäre. So habe ich immer Sorge ihn zu verlieren, wenn ich ihn zurück in die Hüfttasche stecke. 

Wir haben die Kindertrage in blau, es gibt sie auch noch in schwarz. Bei Osprey kostet die Poco Plus 370 Euro, die Poco 330 Euro.

Unterwegs mit der Poco Plus von Osprey – unsere Erfahrungen 

Ich nehme es direkt vorweg: wir sind sehr zufrieden mit unserer Kindertrage und unsere Kleine liebt sie. Ständig versucht sie selbst reinzuklettern und lacht, wenn wir sie endlich reinsetzen, um loszuziehen. Von diesem ‚Hochsitz‘ aus kann sie wunderbar Kühe, Vögel und die Natur beobachten. Fände ich auch gut, wenn ich so ein Plätzchen hätte, muss ich sagen.

Ich war positiv überrascht, wie schnell wir das Rückensystem auf unsere Größen anpassen können, das geht wirklich auch mal eben unterwegs, sodass man den Job des Lastenesels auch wirklich teilen kann. 

Ich finde es klasse, wie stabil und hochwertig die Poco Plus verarbeitet ist. Zudem sind die Brustgurte mit den Verschlüssen so angelegt, dass sie im Rücken des Kindes geschlossen werden und durch die Polsterung nie drücken können. Perfekt, so muss ich keine Sorge haben, dass sich unser Kobold irgendwann aus Versehen selbst abschnallt.

Das Sonnendach nutzen wir auf fast jeder Tour. Vor allem, wenn die Kleine schlafen will, das stützt seitlich gut ihren Kopf. Wenn sie wach ist, möchte sie mehr sehen können, sodass wir dann das Sonnendach wieder in die Kraxe reinschieben können. Das ist mitunter etwas hakelig, weil es an das Packfach heranreicht. Hat man dort zu viel Krempel drin, hakt das Dach manchmal beim Reinschieben. Wir lassen es dann meist etwas draußen und schieben es ganz rein, sobald wir eine Rast machen.

Ich finde auch die Meshtaschen außen an der Kraxe sehr gelungen. Überall gibt es dehnbare Verstaumöglichkeiten. Und auch so, dass der kleine Passagier selbst drankommt. So kann Spielzeug oder die Trinkflasche bei Bedarf selbst geangelt werden. 

Zusätzlich kann man eine Reisetasche für die Poco kaufen für ca. 33 Euro, damit sie z.B. beim Flug geschützt ist. Fand ich sehr sinnvoll, denn die Tasche schützt die Kindertrage doch weit besser als nur ein Müllsack oder so. 

Ich hatte mir keine Gedanken gemacht, dass man mit Kraxe ja recht breit ist. Und so hatten wir bei dem einen oder anderen Kuhgatter ein paar Probleme durch die schmalen Durchgänge für uns Wandernde zu passen. Aber es hat dann doch immer gepasst und niemand ist zu Schaden gekommen. 

Und natürlich muss man als tragende Person auch immer auf die Höhe achten. Manche Äste oder Felsnasen birgen da das Risiko, dass man aus Versehen hängen bleibt. Mit der Zeit haben wir uns aber daran gewöhnt, aufmerksam zu laufen und manövrieren uns gut um alles herum.

Was man beim Tragen einer Kraxe noch beachten sollte, hat Steffi von a daily travelmate zusammengefasst: 5 Fehler beim Wandern mit Kraxe und wie Du sie vermeidest

Ich glaube ja, dass unsere Kleine die Kraxe so liebt, weil wir sie lieben. Passt ja dann, würde ich sagen. Denn so können wir gemeinsam die Welt des Wanderns entdecken. Mit vielen Pausen zum Spielen, versteht sich.

> Hier geht‘s zur Poco Plus auf ospreyeurope.com

Vielen Dank an Osprey für die kostenlose Bereitstellung der Kindertrage Poco Plus und der Transporttasche. Meine Meinung bleibt wie immer meine eigene.

4 Kommentare zu “Mein Kraxenkind- unterwegs mit der Osprey Poco Plus Kindertrage

  1. Und es freut mich so, dass das Hütchen so intensiv zum Einsatz kommt 🥰 … großer Nutzen durch vergleichsweise geringen Einsatz! Eine süßere Trägerin kann man sich nicht wünschen! Ich drücke euch! 😘😘😘💕

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