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Robustes Riemen-Statement: Meine Erfahrungen mit der Totepack No 1 von Fjällräven

Wenn ich mit meinen Fingerspitzen über den Stoff streiche, fühle ich die deutliche Struktur meiner Totepack – Handtasche. Meine Finger kennen dieses Gefühl, nur aus einem anderen Umfeld, denn meine Outdoorhose besteht aus dem gleichen Material: G1000.
Perfekt, dass die Handtasche auch zugleich als Rucksack für zwischendurch getragen werden kann – ein bisschen Outdoorfeeling ist also immer garantiert.

Es wäre übertrieben, wenn ich nun behaupten würde, dass ich die Abenteuerlust und die skandinavischen Windböen fast spüren würde, sobald ich die Tasche berühre. Aber ein klein bisschen von diesem Gefühl ist scheinbar in diese Tasche eingewebt worden.

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Aber genug des Taschenporns – was macht die Totepack No. 1 so spannend?

Erster Eindruck: Tolles Material, tolle Farben, geile Funktion.

Dieses Material ist gefühlt schon zum geflügelten Wort bei Fjällräven geworden. Alles, was verdammt viel aushalten muss, dazu noch wasserabweisend und sehr robust ist, wird aus dem G1000 hergestellt.
Eine Handtasche ist (zumindest bei mir) im anspruchsvollen Dauereinsatz und muss daher auch diesen Kriterien standhalten. Ob als Tasche fürs Büro, zum Einkaufen oder einfach nur als legeres Accessoire in jeder Situation, meine Totepack passt immer zu meinem Stil.

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Das Design gefällt mir bis ins kleinste Detail: Durch die etwas strukturierte Oberfläche in satten Farben und tollen Details aus Leder ist diese Handtasche ein absoluter Hingucker!
Fjällräven hat mal wieder sehr viel Stil in der Ausarbeitung dieser Tasche bewiesen. Der kleine Fuchs prominent am unteren Taschenrand verbindet sich optisch perfekt mit den kurzen Lederhenkeln.
Ich habe meine Tasche natürlich direkt mit einem Outdoormädchen-Button gepimpt – die Farben passen auch einfach perfekt zusammen.

 

 

 

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Und mit einem kurzen Ruck wird aus der Handtasche ein Rucksack

Die Funktion ist bei dieser Fjällräven -Tasche das Highlight. Neben den kurzen Lederhenkeln hat die Tasche auch zwei lange Stoffhenkel, sodass man die Tasche auch über die Schulter tragen kann.
Der Clou ist, dass man einen der langen Henkel dank eines simplen, aber effektiven Systems zu zwei kurzen zusammenziehen kann und so im Handumdrehen einen Rucksack hat. Klar, dass beide Rucksackriemen gleich lang werden, bedarf etwas Übung und ist deutlich einfacher, wenn die Tasche schwer befüllt ist. Aber nach ein paar Versuchen hatte ich den Dreh raus und habe schon so manche erstaunte Blicke geerntet, wenn ich kurzerhand aus meiner Handtasche einen Rucksack gezaubert habe.

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Insgesamt besteht die Totepack aus vier Taschen: das große Hauptfach, eine flache Außentasche, eine kleine Tasche mit Reißverschluss und eine etwas größere innen liegende Tasche.
In der Größe No. 1 misst die Tasche außen 40 x 35 cm, sodass auch A4-Zeitschriften oder Blöcke gut reinpassen und man oben den großen leichtgängigen Reißverschluss problemlos schließen kann. Fjällräven gibt 14 Liter als Volumen der Tasche an. Genau kann ich das nicht beurteilen, aber kennt ihr den Ausdehnungszauber von Hermine, den sie für ihre Handtasche benutzt? Ein bisschen dieses Gefühl habe ich auch mit der Totepack. Auf jeden Fall passen einige Kilogramm ‚Frauenkram‘ in die Tasche – der Boden aus einer doppelten Stofflage G1000 weist diese Tasche definitv als Schwerlastträger aus. Was für ein Glück für mich.

Für alle Schlüsselkinder findet sich in der Tasche auch ein Schlüsselanhänger samt Öse zum sicheren Festhaken. Er ist lang genug, dass man bequem den Schlüssel zur Tür führen kann.
Alle Nähte sind sauber und äußerst stabil vernäht. Der Preis von 109,95€ ist definitiv nicht wenig, aber ohne Übertreibung – diese Tasche ist der Hammer!

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Die Arme sind immer frei – merci, Melanie für dieses süße Foto!

Ab ins Waschbecken – Reinigen meiner Fjällräven Totepack No 1

Meine Totepack-Tasche habe ich mir in der Farbe ‚ochre‘ ausgesucht. Ein tolles Gelb, das warm und hell zugleich ist. Das zeigte sich dann nach ca. 3 Monaten des Tragens auch am Material. Die Seite, die immer an der Jacke entlangreibt, hat dort etwas Schmutz angenommen, was beim gelben Stoff natürlich auffällt.
Meine Handtasche musste dann natürlich auch den Test des Reinigens überleben. Bitte wascht sie mit der Hand am besten mit einer Seifenlauge und einer sanften Bürste. Ich habe also nicht die gesamte Tasche gewässert, sondern nur die Stellen sanft abgerieben, die wirklich dreckig waren und dann mit einer alten Zahnbürste nach dort nachgeholfen, wo der Dreck nicht weg wollte.

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Bitte achtet beim Waschen darauf, dass ihr nicht zu stark bürstet, da man sonst einen ganz leichten Abrieb auf dem Stoff erkennt. Dieser rührt wahrscheinlich daher, dass an der Stelle auch die Impregnierung mit dem Greenland Wax abgerubbelt wurde. Wer also das Wachs hat, kann es einfach wieder leicht auftragen und erhöht damit auch die Lebensdauer der Handtasche. Und ganz ehrlich – eine Handtasche muss doch bitte ewig halten, also tu ich alles dafür!

Und wo kommt der für deutsche Ohren doch recht ‚lustige‘ Produktname her?

Die Antwort ist so simpel wie das Totepack-System, aber man muss es erstmal wissen, denn es ist eine Zusammensetzung aus Totebag (Eng. für Tragetasche) und Backpack (also Rucksack).
Und hat nichts mit meiner Assoziation eines ‚toten Rucksacks‘ zu tun.

Hardfacts

Name: Fjällräven Totepack No 1
Preis: 109,95€
Farben: gibt es in ganz vielen schönen Farben
Fassungsvermögen: 14 Liter
Gewicht: 550g

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Wattwandern mit dem Totepack – Danke Melanie für das schöne Foto!

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5 Kommentare zu “Robustes Riemen-Statement: Meine Erfahrungen mit der Totepack No 1 von Fjällräven

  1. Eine großartige Tasche, auch wenn man mich damit schon als „Körnerfresser“ betitelt hat :D
    Ich habe sie in Schwarz, weil ich befürchtete, Gelb sei zu schmutzanfällig. Du hast sie ja nun eine Weile und sie sieht anscheinend immer noch top aus. Vielleicht sollte ich auch nochmal zugreifen.
    LG
    Caro

    1. oh jaaaaa – ich will die Tasche auch nochmal!!! Das Rot sieht auch unglaublich kleidsam aus^^
      Man kann die Tasche wohl auch in der Waschmaschine waschen und dann das Leder entsprechend einfetten und pflegen. Aber das traue ich mich iwie nicht o.O

      Aber hey, ‚Körnerfresser‘ wurdest Du damit betitelt? Wahrscheinlich von so einem Typen, dessen ‚Schirmmütze‘ sein Hirn frisst^^

      Liebe Grüße,
      Corinna

  2. Ich bin lange um diese Tasche rumgeschlichten. Eigentlich war sie mir zu teuer. Vor über einem Jahr hab ich sie mir dann in schwarz gekauft und bin super glücklich damit. Sie ist bei mir quasi im Dauereinsatz. Gelb ist eine tolle Farbe und auch die anderen Farben sind super. Für schwarz hab ich mir zwecks Kombinierbarkeit mit allem und der geringeren Schmutzanfälligkeit entschieden.

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