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7 Tipps für Istanbul – Ein How To für Newbies wie mich

Istanbul erleben zu dürfen, war ein wahres Paradies für die Sinne und ich will am liebsten sofort wieder dorthin zurück. Als Tourist hat man viele Fragen, wenn man in eine neue Stadt kommt und weiß einfach nicht, wie der Hase hier läuft. Diese Tipps habe ich nun von meinem 48-Stunden-Aufenthalt in dieser berauschenden Stadt mitgenommen. Manche davon selbst erlebt, manche von einem super freundlichen Türken aus dem Flieger mit an die Hand bekommen:

1. Nicht Taxi fahren

– Die Fahrer kennen alle neusten Tricks und lächeln Dir dabei ins Gesicht. Ja, ich hab’s am eigenen Leib erfahren und im Hostel war es auch das erste, was man mir sagte. Fahre kein Taxi.
Bei der (zu teuren, aber egal) Bezahlung gab ich zwei Scheine zum Fahrer, 50 und 20 TL. Ich hätte noch gut Rückgeld bekommen. Er nahm das Geld, ich packte mein Portemonnaie weg und schaute also kurz weg. Er hielt mir irritiert einen 5 TL-Schein hin und sagte, dass ich ihm 5 statt 50 gegeben hätte… ich war super irritiert und verunsichert, weil ich das Geld auch nicht gut kenne.
Sein ‚Trinkgeld‘ war also im Endeffekt unverschämt hoch und ich war frustriert, weil ich dann echt unsicher gewesen bin und ihm ’noch‘ einen 50er gegeben habe. Umgerechnet sind 50 TL etwa 15 Euro. Autsch.
Ich wäre auch nicht mit dem Taxi gefahren, wenn es nicht waagerecht geregnet hätte, nicht 6 Grad gewesen wären und bereits dunkel.
Nehmt besser die Metro! Das kostet nur 4 TL pro Strecke.
Und wenn ihr Taxi fahren müsst, kann euch euer Hotel / Hostel gute Fahrer empfehlen.

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2. Bleibt im Altstadt-Viertel nur bis Sonnenuntergang

– und schaut dann, dass ihr entweder im Hotel seid oder  viel besser: in Beyoglu. Da mein Hostel genau am Galataturm lag, war es so perfekt.

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3. Im Stadtteil Beyoglu finden sich unzählige gemütliche Cafés, Restaurants und Bars

– Hier könnt ihr als Touri das Nachtleben genießen. Der Ratschlag war für mich als Mädel, bis Mitternacht unterwegs zu sein und sich dann ins Bettchen zu kuscheln.

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4. Erkundet die Stadt zu Fuß

– Ich habe in den zwei Tagen nur einmal die Metro benutzt (und das Taxi… haha) und sonst alle zentralen Highlights zu Fuß erreicht. Wer öfter mit den Öffis unterwegs ist, kann sich auch eine wiederaufladbare Istanbulkart kaufen.
Für Einzelfahrten kann man auch direkt auf der Ebene der Metro Jetons kaufen. Man bezahlt für einmal fahren 4 TL, egal wie lang die Strecke ist, solange man nicht rausgeht.

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5. Sucht euch ein Hotel oder Hostel im Viertel Beyoglu

– Perfekter Ausgangspunkt für alles ist ein Basislager in der Nähe des Galataturms. Zwar muss man immer wieder berg rauf und runter laufen, aber die vielen Stufen machen einen knackigen Hintern.

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6. Streichelt die Kätzchen in Istanbul

– Überall streunen sie herum und sind super zutraulich. Sie werden auch meistens überall geduldet und bieten wahrhaft schöne Fotomotive. Ob es danach allerdings juckt, ist ein Glücksspiel.

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7. Wenn ihr von Verkäufern angesprochen werdet, nicht panisch (und unhöflich) wegrennen

– Alle können hier Englisch und helfen euch auch gerne weiter, auch wenn es nicht ums Verkaufen geht. Ich habe öfter nach dem Weg gefragt und bin immer auf offene Ohren gestoßen. Natürlich möchten sie einem auch ihre Ware zeigen, aber da kann man ja freundlich und mit einem Lächeln ’no thanks‘ sagen. Das wurde immer akzeptiert!

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Randnotiz:

Allgemein freuen sich die Türken darüber, wenn man sich in ihrer Landessprache versucht. Sie erwarten es nirgends, aber ein wohlwollendes Lächeln, oft etwas verwundert, erntet man garantiert mit einem türkischen Dankeschön: „tesekkür ederim“. Probiert es einfach aus.

Und P.S.:

Als Frau darf man sich in Istanbul auch über jedes einzelne Kompliment freuen! Das können die dort nämlich einfach.

Mehr Lesestoff zu Istanbul:

> Der Duft von 1001 Nacht:Istanbul in 48 Stunden (bei mir hier)

>Städtereise mit Mokka und Tee (bei Travelontoast)

>Insidertipps bei schlechtem Wetter (bei good morning world)

>Wenn Liebe durch den Magen geht (bei Travelita)

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Und ja, Istanbul ist laut Auswärtigem Amt nicht gerade das Zuckerschnäuzchen, aber diese Stadt ist einfach zu wunderschön, um sie nicht zu besuchen!
Aktuelle Hinweise findet ihr hier.

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