Voilà: 5 Fragen an Fräulein Draußen

Im September 2013 ging das Fräulein Draußen an den Start und erfreut uns seitdem mit liebevoll geschriebenen Berichten über ihre Abenteuer im Draußen. Kathrin alias ‚Fräulein Draußen’ lässt sich jetzt gern von mir mit Fragen bombardieren. Und los!


Outdoormädchen:Hey Kathrin. Zunächst einmal freue ich mich, ein weiteres Mädchen in der Outdoor-Bloggosphäre begrüßen zu dürfen! Salut und hallo! Deine Fotos gefallen mir sehr gut und über manche muss ich arg schmunzeln – z.B. Dein Foto auf der Seite „Das Fräulein“. Liegst Du öfter auf Deinen Reisen irgendwo herum?

Fräulein Draußen: Hallo liebe Corinna! Danke für die große Ehre, die Du mir mit diesem Interview erweist :) Und danke für das Kompliment! Und ja, ich lege mich ganz gerne mal irgendwo hin. Vor allem für Fotos. Das liegt wohl daran, dass ich noch nie der Ich-spring-durch-die-Gegend-und-mach-lustige-Gesichter-auf-Fotos-Mensch war. Stattdessen lege ich mich tatsächlich einfach gerne auf den Boden. Das kommt immer gut an und spart gleichzeitig Energie für’s Wandern ;)

Outdoormädchen:Deine ersten Posts waren über die Schottland-Reise im letzten Sommer. Aber Du bist bestimmt nicht spontan Outdoor-Junkie geworden, oder?

Fräulein Draußen: Ich habe dieses Outdoor-Ding vor ca. 2,5 Jahren für mich entdeckt. Als Kind war ich oft wandern und draußen war ich sowieso schon immer gerne. Aber viele Jahre hat sich das auf Spaziergänge mit Hunden und Ausritte mit Pferden beschränkt. Irgendwann war ich dann mal wieder mit Freunden auf nem Berg und dachte mir GEIL! :) Dann hab ich mir in dem Jahr noch ganz oft unseren Hund geschnappt und bin auf irgendwelche Gipfel gerannt. Die Falle hat zugeschnappt und ich hab mir Rucksäcke, Funktionsshirts, Trinkblasen & Co zugelegt. Und spätestens nach einem 4-wöchigen Roadtrip durch die USA mit Zelt war mein Schicksal endgültig besiegelt.

Quelle: Fräulein Draußen

Outdoormädchen:Das klingt nach einer echten Lovestory! Gefällt mir! Mit Humor lese ich, dass Du manchmal den Spleen lebst, dass alle Dinge einen Namen haben müssen. Ist das auch in Deinem Privatleben genauso? Hast Du ein Beispiel?

Fräulein Draußen: Eigentlich nicht, abgesehen von ein paar Kuscheltieren. Die benenne ich aber meist ganz langweilig nach ihrer Art oder Funktion. (Beispiel: hässliches Ersatzschlüsseltier oder Schweinspferd) Dass ich in Schottland den Dingen Namen gegeben habe, liegt glaub ich daran, dass ich (zum ersten Mal) alleine unterwegs war. Da entwickelt man schnell eine innige Beziehung zu seinen treuen Begleitern, auch wenn es sich bei diesen nur um ein Zelt und ein Mietauto handelt. :) Und ja, manchmal habe ich mich auch mit Ihnen unterhalten.

Outdoormädchen:  Und natürlich darf eine typische Mädchen-Frage nicht fehlen! Wenn Du Prioritäten festlegen müsstest, wie würdest Du Folgendes sortieren? 1 am wichtigsten, 5 am unwichtigsten. Berge – Messer – Weitblick – Schokolade – Make Up.

Fräulein Draußen:
1) Weitblick (gerade wenn man in der Stadt wohnt gibt es nichts schöneres als das! Und überhaupt! Wir gucken alle viel zu selten einfach mal nach irgendwo..)
2) Berge (Stichwort Weitblick!)
3) Messer (leider hab ich keine mehr, weil mir alle auf dem Rückflug von Schottland nach polizeilichem Verhör abgenommen wurden. Hatte sie im Handgepäck vergessen. Big fail. Messerspenden zu mir!!)
4) Make Up (im Zweifelsfall gehen Messer und Berge natürlich vor!!! Wär ja auch schlimm wenn nicht…)
5) Schokolade (Ich könnte ganz und gar ohne Leben! Unglaublich aber wahr.)


Outdoormädchen:Uuuuund, eine letzte Frage: Bist Du lieber allein oder zu zweit unterwegs? Macht es für Dich überhaupt einen Unterschied?

Fräulein Draußen: Beides hat so seine Vor- und Nachteile. Bis zu meinem ersten Alleine-Urlaub in Schottland dachte ich immer, dass ich niemals alleine verreisen könnte. Ich geh ja noch nicht mal gern allein nen Kaffee trinken. Dann hab ich’s aber einfach gemacht und es war so gut! Man kann sich alles selbst einteilen, essen was man will, machen was man will, die Musik hören, die man will und man geht einfach ganz anders auf fremde Menschen zu und nimmt auch seine Umwelt anders und oft viel intensiver war. Aber gerade wenn man mit dem Zelt unterwegs ist, ist auch vieles anstrengender, weil man sich Dinge wie Zelt aufbauen und Essen kochen nach einem anstrengenden Tag nicht aufteilen kann. Und natürlich ist es sowieso großartig, Dinge gemeinsam zu erleben und diese ganzen Schau-mal-wie-schön’s loszuwerden.Und sicherer ist es sowieso. Und man kann sich gegenseitig motivieren. Ich mache sowohl Tagestouren als auch längere Trips gerne alleine und gerne mit anderen. Die Abwechslung macht’s tät ich sagen und ich will weder auf das eine noch das andere verzichten.

Outdoormädchen: Merci und danke für Deinen Einsatz bei meinem Interview! Ich freue mich schon auf weitere Posts von Dir! Keep on ROCKing :D

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