Blogger-Rudelwandern auf dem Hubertusweg im Sauerland

 

Die Vorzeichen waren eigentlich alle ungünstig. Es war usselig kalt, es ging nach Olpe (Achtung, Vorurteilsklatsche *hehe*), der Himmel war grau und ich hatte eine Wurzelbehandlung hinter mir.
Also los.
23km hatten wir auf dem Hubertusweg vor uns. Wir, das hieß Nico, Jens vom Hiking Blog, Axel von der outdoorseite und Bernd von kritzelkraxel mit Wanderhund Sam. Bewaffnet haben wir uns mit gefüllten Thermoskannen und guter Laune.
Hubertus – Schützer von Wild und Wald
Als spannend gestaltete sich der Hubertusweg größtenteils nicht, da er ausschließlich über Forstwege ging und die sonst schönen Aussichtspunkte ins Sauerland hinein nur mit grauen Vorhängen verhüllten. Wir waren also wieder im Winter angekommen – der einzige, der wirklich noch Spaß an dem Wetter hatte, war Sam. Er hatte eine unglaubliche Freude daran, sich im Schnee zu wälzen. Und da der größte Teil des Weges noch schneebedeckt war, durften wir uns häufig an diesem pelzigen Tierchen erfreuen. Zum Teil war der Wanderweg eine sehr rutschige Angelegenheit – Sam, die treue Stütze, hat mich einmal davor bewahrt, dass ich mich lang gelegt habe – auch wenn er danach erstmal nicht neben mir laufen wollte. Ups. Pardon!

Griesemert. Das war der Name eines Caches genau am Wegesrand, auch wenn wir uns eher wegen des Namens in Mordor wähnten. Ohne zu wissen, ob ich mit meinem Gewühle im Unterholz die anderen nerven würde, legte ich es einfach drauf an und stellte erfreut fest, dass alle(!) anderen auch Geocacher waren. Axel hatte sogar noch einen Coin dabei. Wir ergänzten uns also ziemlich gut.
Schnitzeltier
Hügelauf und –ab ging es dann zum Hubertuskreuz. Dort stellten wir fest, dass das Emblem erstaunliche Ähnlichkeiten mit dem Jägermeisterdesign aufwies. Für uns gab es aber nur warmen Tee aus der Thermoskanne und für Sam ein leckeres Brötchen. Als unser Hunger so akut wurde, dass sogar die Yaks und Emus nur noch „Schnitzeltiere“ genannt wurden, war der Hubertusweg auch schon bald geschafft und wir stillten unseren Hunger im Kolpinghaus in Olpe. Die haben ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und für meinen Magen riesige Portionen – die Jungs sind immerhin satt geworden.
Wer sich an dieser Stelle nun mehr Wegeinfos gewünscht hätte, der schaut einfach beim Axel vorbei.

7 Kommentare zu “Blogger-Rudelwandern auf dem Hubertusweg im Sauerland

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.