Skilanglaufen bei Kaiserwetter – mein Debüt


Anfang Februar war ich das erste Mal in meinem Leben Skilanglaufen. Diese wunderbar entspannende, fast meditative Sportart wollte ich auch einmal ausprobieren. Passend dazu fand sich für uns eine Anfängerloipe in Oberstaufen im Allgäu – die Kalzhofer Loipe. Knapp zweieinhalb Kilometer, sehr ortsnah und mit ein wenig Steigung drin.
Die Kalzhofer Loipe
15 Minuten soll man circa für eine Runde brauchen. Ja ne, is’ klar. Also, ich revidiere meinen Laien-Eindruck vom Skilanglaufen – es ist für eine Anfängerin wie mich weder meditativ noch entspannend. Es war echt anstrengend, wer hätte das gedacht?
Dieser ungewohnte Bewegungsablauf hat Muskeln beansprucht und Koordination erfordert, die ich sonst nicht so brauche. Lange Schritte und viel Armarbeit bringen einen beim Skilanglauf wirklich voran. Für meine erste Runde brauchte ich dann auch nur schlappe 25 Minuten. Haha – ein guter Anfang, oder?
Aber ich ließ mich nicht beirren und hängte noch eine zweite Runde dran, die ich weitaus geschickter und auch schneller hinter mich brachte.
Mein erster Eindruck von diesem Sport
Wie gesagt, sehr schweißtreibend. Nicht, dass ich diesen Zustand scheuen würde, aber überrascht hat es mich doch. Oder es ist auch die Anfängeraufregung, die da mit reinschwingt? Spaß gemacht hat es trotzdem, aber meine liebste Wintersportart wird es wohl nicht werden, weil man sozusagen „auf der Loipe feststeckt“. Ich bin eher der Typ für „mal hier schauen, mal von dort fotografieren“ und das verträgt sich auf Dauer nicht so gut mit dem Skilanglaufen. Aber sollte ich irgendwann doch noch auf eine meditative Wintersportart kommen wollen, so werde ich auf den Skilanglauf zurückkommen – ich glaube nämlich immer noch, dass es wirklich entspannend sein kann, wenn man es erst drauf hat.
Konkrete Infos zur Kalzhofer Loipe findet ihr auf Loipenfetisch.de

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