Titelbild_OM_640x300_geocaching-ist-anders

Geocaching ist anders

Wer viel draußen unterwegs ist, kommt normalerweise nicht am Geocaching vorbei. Sei es, dass man sich selbst für diese GPS-basierte Schnitzeljagd interessiert oder sei es, dass irgendein Freund diesen „Outdoorsport“ an einen heranträgt.

Ich für meinen Teil habe zumindest schon seit längerer Zeit Feuer gefangen und freue mich seitdem, dass meine normalen Spaziergänge zu spannenden Rätsel-Touren geworden sind. Damit einher geht auch ein gewisser Grad an Erfahrenheit und Vergleichbarkeit der verschiedenen Caches.

Offiziell (also mit Account bei geocaching.com) bin ich seit 2009 aktiv dabei und habe eine schleichende Veränderung bemerkt, die mir nicht behagt und deren Problematik ich hier aufgreifen möchte. Dieser Outdoorsport wird häufig leider immer liebloser betrieben und auf Massentauglichkeit zurechtgeschnitten.
Vandalismus und Eisdosen sind nicht das Ziel

Die Idee des Geocachings und ein tragisches Beispiel

Die Idee ist, dass jeder Owner mit seinem Cache anderen Geocachern damit einen schönen Ort, eine schöne Runde oder einen Cache mit liebevollen Stationen zeigt. Im Idealfall spielen natürlich alle drei Punkt mit rein. Es geht allgemein um das draußen sein, einen Weg zum Schatz zu finden, diesen zu heben und bei den meisten Caches, dabei die Natur zu genießen.
Ein Beispiel: In Mittelhessen gibt es ein Naturschutzgebiet, das „Paradies“ heißt. Am Tor zu diesem lieblichen Fleckchen stehen eine Schutzhütte und eine Infotafel. Um die Hütte herum wachsen einige Sträucher, liegen alte Baumstämme herum und blitzen dicke Pilze aus dem Unterholz hervor – mit ein paar Sonnenstrahlen der perfekte Ort für ein paar wundervolle Fotos und eine kurze Rast, um die müden Beine auszustrecken.
Dann wurde dort ein Tradi gelegt, eine kleine Filmdose, die nichts weiter als ein Logbuch enthält, versteckt am Dach der Hütte. Und wie sieht dieser Ort jetzt aus? Die Sträucher sind niedergetrampelt, die alten Baumstämme zerborsten, die Pilze weggetreten, das Wellblechdach der Schutzhütte angerissen, die Infotafel halb abgerissen… und das soll ein Outdoorsport sein? Ohne Rücksicht auf die Umwelt, in der man sich bewegt?
„Giant Steps“ – passender Name für einen irischen Cache

Anfänge und Auswirkungen eines Mega-Trends

Seit ein paar Jahren ist das Geocaching immer beliebter geworden. Dies ging natürlich auch mit der Entwicklung von Smartphones einher. Jedes ist GPS-fähig und mit der entsprechenden App auch Geocaching-fähig. Der Großstadtmensch muss sich nicht mehr ein teures GPS-Gerät kaufen, um diese Aktivität einmal auszuprobieren – eben diese Entwicklung hat sich sehr zum Nachteil der Flora und Fauna entwickelt.
Allein der sich neu gebildete Begriff des „Drive-in Caches“ zeigt, wie viel von der ursprünglichen Idee des Geocachings übrig geblieben ist. Einfach ranfahren, aussteigen, loggen und weiter geht’s zum nächsten, um die eigene Quote zu erfüllen.
Mittlerweile geht der Trend sogar weg von so genannten Multi-Caches (mehrere Stationen, die aufeinander aufbauen) hin zu Runden, die aus lauter Tradis bestehen. Die Folge? Man MUSS nicht mehr jede einzelne Station finden, um am Ende im Internet nur einen einzelnen Cache als geloggt hinzufügen zu können, sondern man kann 8-10 neue Caches loggen. Die Quantität steht hier leider weit über der Qualität. Dabei macht das Rätseln und Suchen doch den Mehrwert des Geocachings aus, als das bloße Sammeln.
Magische Orte werden entdeckt
Es ist traurig zu sehen, dass ein gut gemeinter Sport für sehr viele nur in seiner Quantität zählt und dabei weder nach links, noch nach rechts geschaut wird. Wichtig ist doch, dass man den Bitten der Owner folgt auf den Wegen zu bleiben, nichts zu zerstören und sich allgemein angemessen zu verhalten, um auch Waldbewohner nicht zu verschrecken. Aber diese Worte werden wohl häufig überlesen.
Ich bin nicht die erste, die diesen Misstand erkannt hat. Viele Owner haben ihre Caches mittlerweile umgestellt, sodass man diese nur noch als Premiummitglied bei Geocaching.com sehen kann. Jeder, der 30$ im Jahr bezahlt, kann sie weiterhin suchen und loggen. Die Argumentation dahinter ist nachvollziehbar: derjenige, der diesen Sport ernsthaft betreibt, ist auch bereit diesen Beitrag zu leisten. Da die Barriere des teuren GPS-Geräts durch die multifunktionalen Smartphones weggefallen ist, muss wohl leider eine neue her.
liebevoll gestaltete Stationen eines Multis

Warum Premiummitglied bei Geocaching.com?

Ich selbst bin (noch) Basismitglied. Ich finde es schade, dass viele Owner den Weg des Geldes gewählt haben, um ihre Caches und die Umwelt vor Vandalismus zu schützen, auch wenn ich sie nachvollziehen kann. Ebenso wenig wie diese möchte ich, dass Flora, Fauna und auch Tiere, Gebäude oder Infotafeln so behandelt werden, dass hinterher nur Zerstörung und Vertreibung bleibt.
Bei unserem selbst gelegten Cache (Lost in paradise) haben wir uns anders geschützt:
·        Wir haben einen Multi gelegt (die meisten Gelegenheitscacher finden einen Multi zu anstrengend, da muss man ja rätseln und suchen)
·        Er geht über 5km (könnte ja in Sport ausarten)
·        Er hat eine Schwierigkeit von 3 (von 5) und ein Terrain von 3 (von 5)(zu aufwändig für zwischendurch)
Zusammen cachen macht noch mehr Spaß!

Ich überlege nun aber auch, mir einen Premiumaccount zuzulegen, da ich sehr neugierig auf diese Premium-Caches bin. Sie erhalten häufig viele Favoritensterne – eigentlich ein Zeichen für liebevoll gestaltete Caches. Vielleicht liegt dort der Schlüssel, dem Erlebnis Geocaching mehr als Tupperdosen und Rastplatzflair abgewinnen zu können. Ich werde auf jeden Fall davon berichten, freue mich aber auch, eure Erfahrungen mit Premiumcaches und eure Meinung dazu zu hören.

Noch mehr Kurioses um dieses schöne Hobby:
„Operation Gold-Caching“ bei GEWUM

Noch mehr Stories

16 Kommentare zu “Geocaching ist anders

  1. Hallo Mädchen,

    Premium Caches sind absolut nicht die Lösung, denn diese „gierigen“ und rücksichtslosen Leute, Punktejäger, haben sowieso Premium Accounts. Und wenn ich mir so die Vielzahl der PMO Caches anschaue, dann frage ich mich echt, was haben diese Caches besonderes?
    Ich bin selbst (noch) Premium Mitglied, würde aber selbst nur für alle sichtbare Caches legen.
    Man kann PMO Caches übrigens auch völlig problemlos als Basismitglied loggen, aber der Punkt ist Dir ja eh egal :)

    Viele Grüße.
    Danta.

  2. Hey Danta,

    danke für Dein offenes Feedback. Das ist ja mal interessant – die PMO Caches sind nicht schöner als die „normalen“? Warum bekommen die denn dann so viele Favoritensternchen?
    Unser Cache hat auch schon ein paar und das, dachte ich, weil der schön ist. Wir haben uns echt Mühe gegeben.

    Dass man die PMOs trotzdem loggen kann, hab ich auch schonmal gelesen, aber wie der Cache dann an sich aussieht, erfahre ich dann ja leider auch nicht. Blödes System. Man man man ;)

    Lieben Gruß,
    Corinna – Outdoormädchen

  3. War bislang immer zu arm für Smartphones und GPS-Geräte und habe immer gedacht, Geocaching ist eigentlich der einzige Grund, warum ich so etwas eigentlich bräuchte. Dein Artikel zeigt allerdings, dass ich die goldene Zeit des Geocaching offentsichtlich bereits verpasst habe, was mich wiederum davon überzeugt, dass mein altes Nokiahandy es noch ein paar Jahre macht – danke ;)

  4. Deine Beschreibung trifft (leider) den Zustand unseres Spiel ziemlich gut. Mehr Teilnehmer sind nicht immer unbedingt besser. Der soziologische Bevölkerungsquerschnitt (aka Spackenindex) schlägt sich auch hier nieder. Aber man muss das Spiel so spielen wie es einem gefällt. In der Fussgängerzone will man auch nicht mit jedem sprechen. Wir suchen uns immer gezielt die Highlights heraus und ignorieren die Leitplanken. An letzteren dürfen sich die Punktesammler austoben. Ich dachte auch mal, dass Premiumcaches Linderung verschaffen (http://www.jeepermtj.com/2011/08/premium-member-only-endlich-ruhe.html , Aug. 2011), muss aber meine Meinung revidieren. Mittlerweile sind Premiumaccounts doch sehr verbreitet und ansonsten wird im Rudel gecacht.

    Wir haben weiter viele tolle Erlebnisse. Die tollen Dosen gibt es weiterhin. Man muss sie nur gezielt suchen und die Störgeräusche ausblenden.

  5. Hey Timo,

    ja, es stimmt schon, die „goldenen Zeiten“ sind wohl wirklich vorbei, aber wie Martin (JeeperMTJ) schon sagt, wenn man bewusst nach schönen Caches sucht, dann findet man immer noch welche.
    Auch wenn ich die Entwicklung dieses Sports äußerst bedenklich finde, möchte ich ihn nicht missen! Wenn Du mal im Ruhrgebiet sein solltest, komm vorbei, dann gehen wir zusammen cachen! :)

    Liebe Grüße,
    Corinna

  6. „Spackenindex“!!! Da hast Du sowas von Recht, Martin! Ich hab erstmal gefeiert, als ich das gelesen habe!
    Danke auch für den Link zu Deinem Bericht als Cacheowner und Premiummitglied – ich habe ihn noch nachträglich in meinen Artikel hier verlinkt.
    Also lohnt es sich nicht, auf Premium umzustellen? Sind die Caches tendenziell nicht besser?
    Man wird halt verführt, irgendeinen Cache zu heben, weil er einfach in der Nähe ist, aber dabei sind wir schon so häufig enttäuscht worden, dass wir nun auch gezielt suchen.
    Vor allem, wenn man Freunden dieses Hobby nahebringen möchte und dann nur vor vergammelten Eisdosen landet… das ist hart!

    Dieser simple Cache „…nur ein Leitplankentradi“ (http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?wp=GC2XZWY) war allerdings wieder cool!

    Liebe Grüße,
    Corinna

  7. Hallo Corinna,

    danke für diesen schönen Post, der mal wieder zum Nachdenken anregt. Wie Martin sagt, muss man halt versuchen die schönen Chaches heraus zu suchen. Neben den offentlichen zerstörerischen Aktionen nervt mich auch immer wieder eine „Cacher-Autobahn“, bei der man schon von weiten sieht, dass man hier noch reingeht und dann direkt zum Cache geführt wird.
    Bisher habe ich selbst noch keinen Cache versteckt, aber habe es schon seit einiger Zeit vor. Dabei werde ich definitiv deine Ratschläge bezüglich Multi, Schwierigkeit und Strecke berücksichtigen.

    Danke, Martin

  8. Seit unserer Speläologie Tour in der “Ste Barbe” Grotte (http://www.freiluft-blog.de/2011/09/spelaologie-in-der-ste-barbe-grotte/) halte ich etwas Abstand vom Geocaching, wenn auch nicht gänzlich. Wir waren vor Ort um diese faszinierende Höhle zu erkunden. Erst nachdem schon alles geplant war ist mir aufgefallen, dass man dort auch einen Geocache (5/5) loggen kann. Schön, dachte ich, den kann man dann doch prima mitnehmen.

    Als wir dann Samstags vor Ort waren musste ich feststellen, dass die Höhle regelrecht überlaufen war. Insgesamt waren 11 andere Leute (alles Geocacher) in 3 Teams in der Höhle. Ein wirklich nerviger Umstand da man sich selbst im Weg steht und an engen Passagen schon mal eine halbe Stunden warten musste. Schade, ich hatte mich auf ein besonderes Abenteuer alleine in der Höhle gefreut.

    Mittlerweile wurde der Cache, zu Recht, archiviert und kann nicht mehr geloggt werden.

  9. Hey Martin,

    schön, dass ich Dir ein paar „Tipps“ für einen schönen Cache geben konnte.
    Diese „Cache-Autobahnen“ nerven auch wirklich – aber lustig ist’s, wenn die einen zu einem falschen Ort führen, wo aber ALLE hinrennen, weil der Trampelpfad eben dorthin führt ^^

    Gestern haben wir einen schönen Tradi gehoben – ganz nach dem Prinzip: nur die schönen raussuchen! Dann kann auch ein Tradi Spaß machen!

    Lieben Gruß,
    Corinna

  10. Moin Sven,

    danke für Deinen Link zu Deinem Cache-Erlebnis, ich hab ihn direkt mal mit in den Artikel aufgenommen.
    So eine Erfahrung ist sehr sehr bescheiden. Das kann ich allzu gut verstehen! Vor allem ist es dann ja schon ein Cache, der nicht „mal eben“ angegangen werden kann. Und trotzdem dieser Massenandrang.
    Ich hoffe, dass der Outdoorsport allgemein endlich mal wieder „out“ wird, damit man wieder seine Ruhe hat!

    Lieben Gruß, auf dass die Outdoorblogger aber immer draußen unterwegs sein werden!
    Corinna

  11. Leider hast Du recht !! Geocaching hat besonders mit den Handy GPS an Naturrüpeln gewonnen. Zudem werden die Dosen dadurch auch viel zu oft angegangen, als dass es noch Natur verträglich sein könnte.
    Aber die Qualität der Dosen hat eindeutig durch den Statistik Trend
    gelitten.
    Und es gab doch mal Muggels auf die man achten soll.. ich muss leider immer wieder erleben das Dosen ohne Rücksicht einfach gehoben werden. Zudem ist dadurch die Zahl der Nichtcacher massiv gestiegen, die sich über Cacher ärgern und dagegen vorgehen. Auch in dieser Gruppe gibt es welche die nichts anderes tun als Dosen zu klauen um die Natur zu schützen. Auch wenn das der falsche Weg ist.
    Ich befürchte, dass bald massive öffentliche Verbote ausgesprochen werden, die das Hobby dann zu Fall bringen. Städte und Förster gruppieren sich auch schon für solche Verbote und es hat auch erste gegeben. Schade, dass es soweit kommen musste :-(

  12. Ja, mit diesen Verboten, das ist wirklich besch*** – ähnlich wie beim Bouldern. Da sind auch viele Gebiete gesperrt worden, weil sich ein paar Dödel nicht richtig verhalten können… *grmbl*
    Dass man auf Muggel achten soll, macht ja auch den Reiz des Cachens aus… warum muss alles schlecht werden, wenn es ins Interesse der Massen gerät? Ich bin kein „Hauptsache-anders“-Typ, aber ich wünsche mir, dass man der Natur mit Respekt begegnet. Warum verstehen das manche einfach nicht???

  13. Danke, Peter für Deinen Kommentar!
    Hast Du schon viele Premiumcaches gemacht? Hier gab es ja einige kritische Stimmen, die mich wieder davon abgebracht haben, ebenfalls „premium“ zu werden. Was ist Deine Meinung dazu? Sind die Premiumcaches im Durchschnitt wirklich schöner als normale?

  14. Ich habe mir mal eure sehr zum Teil interessanten Beiträge durchgelesen und muss sagen zum Teil stimme ich überein, zum anderen auch nicht.

    Hier bei uns in der Gegend(Hannover) gibt es im Verhältnis so wenige PM Caches, das es sich schlicht nicht lohnt, deswegen die PM zu „ordern“. Aus diesem Blickwinkel gesehen.

    Ich betreibe das Hobby seit gut 2 Jahren und suche mir auch gerne immer knifflige oder sportlich angehauchte Sachen raus. Aber wenn man mal lange auf der Autobahn ist, dann ist auch ein TB-Hotel mal gut um wieder frische Luft zu schnappen.

    Ich selbst arbeite auch noch mit dem I-Phone als GPS Gerät, da ich in erster Linie keine 2 Geräte haben möchte, zweitens das Geld nicht habe und drittens man durch das Smartphone auch den Zugang zu allen Infos des Caches oder zu Internet usw hat.

    Aber im Grunde hat jeder recht, dass der Grundgedanke, man ist in der Natur, sieht noch schöne Plätze, Gegende und LP, die man so nie finden würde, arbeitet mit seinem Gehirn um dem Log näher zukommen, immer mehr in Hin,Loggen,Weg hinbewegt.

    Es gibt eine Powerserie, die mit Sicherheit sehr viel Zeit und Arbeit gekostet hat, am Mittellandkanal, der sich auf 50km erstreckt und ca 100 Dosen oder so hat, und wo man alle gefühlte 200m eine findet. Für mich ein negativ Beispiel an solchen Serien.

    Auf der anderen Seite habe ich gestern mit meinem Vater bei uns im Wald eine Serie von 23 Caches gemacht, die an schönen Orten im Wald, immer anders gebaut waren und man ständig anders denken musste als beim letzten Cache und wir 6 Stunden gebraucht haben.
    Solche Serien sind meiner Meinung nach sehr schön gemacht, nicht einfach dahingeklatscht und um diese auch an einem Tag zu schaffen muss man schon gut zu Fuß sein, alleine schon weil diese Serie auf, an einem Berg liegt.

    ist jetzt ja doch etwas länger geworden,

    aber als Fazit möchte ich aus euren und meinen Gedanken schließen, wir sollten hoffen, dass mehr Leute „Back to the Roots“ denken und sich ihrer Pflicht, die Natur zu schützen, wieder mehr berufen, als Plastikdosen irgendwo hinzuwerfen(manche sehen wirklich so aus) und diesen nachzujagen.

    Denn wie gilt es hier wie auch überall Qualität statt Quantität.

    Liebe Grüße,

    Benny aka Völksenrocka(GC Nick)

  15. Hey Benny,

    danke für Deinen langen und kriischen Kommentar.
    Ich verstehe, dass Du Dich als Smartphone-Cacher nicht direkt ausbuhen lassen willst. Das wäre ja auch zu schwarz-weiß gedacht. Nicht alle smartphone-Cacher sind blöd und nich alle GPS-Geräte-Cacher sind gut. Ich hab nur das Gefühl, dass das Smartphone diesen „mal-eben“-Trend befürwortet hat und das finde ich schade.

    Es freut mich zu hören, dass es auch viele Tradis gibt, die liebevoll gemacht sind und jeder einzelne seinen Reiz ausmacht – aber warum konnte man diese nicht auch zu einem Multi zusammenlegen? Waren die auf einem Rundweg oder einfach verstreut?

    Ach, ich möchte doch einfach nur nicht, dass das Geocaching zum Massensport wird, was bedeutet, dass mehr zerstört als gewonnen wird :(
    Aber das ist auch meine Meinung in Bezug auf Wandern und Umweltverschmutzung etc pp. Ein bisschen mehr Nachsicht und Verantwortung auf allen Wegen!

    Und ich glaube, in dem Punkt sind wir richtigen Cacher uns alle einig!

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *